Komponente zur Integration einer Projektierungs- und
Konfigurationsfunktion für POWERLINK-Systeme in OEM-Tools
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Übersicht
Das POWERLINK Configuration Framework ermöglicht die Integration einer Projektierungs- und Konfigurationsfunktion in OEM-Tools wie SPS-Programmierumgebungen unter Beibehaltung eines einheitlichen Look & Feel.
Durch das Framework werden alle erforderlichen Komponenten und Mechanismen bereitgestellt, die zur Erstellung und Verwaltung von Konfigurationsdaten eines POWERLINK Projekts erforderlich sind. Das Framework selber beinhaltet keine eigene Benutzeroberfläche. Diese ist durch das OEM-Tool bereitzustellen. Dies hat die folgenden Vorteile: alle Systemdaten sind in der Oberfläche zentral zugänglich und können zentral editiert werden, das OEM-Tool hat ein einheitliches Look & Feel und POWERLINK relevante Konfigurationsdaten können dem Benutzer auf Systemebene abstrahiert dargestellt werden.

Highlights
- Automatisches PDO-Mapping und PDO-Linking
- Automatische Berechnung und Konfiguration der POWERLINK Netzwerktiming Parameter
- Unterstützung von Netzwerkvariablen nach CiA DS302/DS405
- Übersichtlicher und einfacher Zugriff auf die Gerätedaten
- Schnelle, datenbankbasierte Verwaltung aller Konfigurations- und Gerätedaten aus Gerätebeschreibungsdateien (EDS- und DCF-Dateien)
- Verwaltung einer beliebigen Anzahl von Gerätebeschreibungsdateien in einem Katalog
- COM-basierte Schnittstelle zur einfachen Einbindung in OEM-Tools
Funktionsbeschreibung
Katalog
Ein Katalogsystem ermöglicht das Importieren und Speichern von Gerätebeschreibungsdateien in einer Katalogdatenbank. Dies ist nützlich, wenn POWERLINK Geräte immer wieder in Projekten verwendet werden, da dann ein Gerät direkt im Katalog selektiert und in ein Projekt übernommen werden kann. Ferner besteht damit auch die Möglichkeit, dass der OEM definiert, welche POWERLINK Geräte der Kunde in OEM-Systemen verwenden kann und damit verhindert wird, dass der Kunde nicht zugelassene Geräte verwendet.
Automatisches PDO-Mapping und PDO-Linking
Bei größeren Systemen wird das für manuelles PDO-Mapping/Linking erforderliche Spezialwissen sowie die sorgfältige Auswahl der einzelnen PDO-Verbindungen sehr aufwändig. Das POWERLINK Configuration Framework unterstützt das Erstellen von PDO-Mappings sowie das korrekte Zuordnen der PDOs zu den Geräten (PDO-Linking) durch ein automatisiertes System. Dies ermöglicht das Erstellen von Verbindungen ohne detaillierte Kenntnisse von POWERLINK.
Netzwerkvariablen nach CANopen CiA 302/405
Eine weitere Funktion, die vom POWERLINK Configuration Framework zur Verfügung gestellt wird ist die Definition und Verwaltung von Netzwerkvariablen nach den Spezifikationen DS302 bzw. DS405 des CAN-in-Automation. Netzwerkvariablen werden vor allem von SPSen verwendet, da hiermit die Möglichkeit besteht Daten (Variablen) des Anwendungsprogramms mit Daten anderer Geräte zu verknüpfen. Auf Basis dieser Verknüpfungen kann dann das POWERLINK Configuration Framework ebenfalls das PDO-Mapping und PDO-Linking automatisch berechnen.
Automatische Berechnung des POWERLINK Kommunikationszyklus
Abhängig von den Timing-Daten der einzelnen POWERLINK Geräte sowie den Längen der einzelnen PDOs berechnet das POWERLINK Configuration Framework das Timing für den POWERLINK Kommunikationszyklus sowie die Konfigurationswerte für die einzelnen Timing Parameter des Managing Nodes als auch der Controlled Nodes.
Import / Export von Gerätebeschreibungsdateien (EDS/DCF)
Ein leistungsfähiger Import und Export von Gerätebeschreibungsdateien ermöglicht das Importieren und Exportieren von Geräten in bzw. aus dem Katalog sowie das Exportieren von Konfigurationsdaten einzelner Geräte aus einem Projekt.
Generierung von Konfigurationsdatendateien
Nach Abschluss einer Projektierung bzw. Konfiguration eines POWERLINK-Systems erstellt das POWERLINK Configuration Framework eine Konfigurationsdatendatei. Diese Konfigurationsdatendatei wird dann üblicherweise an den Managing Node übergeben. Die Konfigurationsdatendatei wird im Concise DCF Format erstellt.
Programmierschnittstelle
Die Programmierschnittstelle des POWERLINK Configuration Frameworks ist als COM-Schnittstelle implementiert. Sie stellt verschiedene Interfaces zur Verwaltung des Katalogs, der Projekte sowie der einzelnen Geräte in einem Projekt zur Verfügung. Damit ist die Einbindung des POWERLINK Configuration Frameworks in OEM-Tools auf einfache Weise möglich.
Systemvoraussetzungen
- Windows 2000 SP4 oder Windows XP SP2
Bestellnummer
| Auf Anfrage | POWERLINK Configuration Framework |
