IXXAT und Altera kooperieren
IXXAT und Altera kooperieren bei FPGA-basierten Lösungen für Industrial Ethernet Protokolle.
Ethernet-basierende Kommunikationsprotokolle wie PROFINET, Ethernet/IP, EtherCAT, Powerlink oder SERCOS III werden in zunehmendem Maße in industriellen und anderen Anwendungsbereichen eingesetzt. Die hierfür verfügbaren Konzepte basieren zwar alle auf Ethernet, erfordern auf Grund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften und Anforderungen jedoch unterschiedliche hard- und softwaretechnische Lösungskonzepte. Für den Gerätehersteller stellt sich hierdurch das Problem, dass er für jedes Protokoll eine unterschiedliche Hard- und Softwarelösung in sein Gerät implementieren müsste. Realisiert man die Geräteanschaltung dagegen auf Basis der FPGA-Technologie, so ist es möglich, mit einer einzigen Hardwarebaugruppe bzw. einem Hardwaredesign alle Protokolle zu realisieren.
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen IXXAT Automation und Altera entwickelt IXXAT hierfür Designs, bestehend aus VHDL- bzw. IP-Cores, und Software für die verschiedenen Industrial-Ethernet-Protokolle. Ein wesentliches Merkmal der Lösung von IXXAT ist, dass alle Protokolle über eine einheitliche API an das Anwendungsprogramm eines Gerätes angebunden werden können. Damit reduziert sich der Entwicklungsaufwand für die Anbindung des Anwendungsprogramms an die unterschiedlichen Protokolle erheblich. Für die Implementierung beim Kunden stellt IXXAT fertige Kommunikationsmodule zur Verfügung, die auch in kundenspezifischen Formaten lieferbar sind oder mit kundenspezifischen Schnittstellen versehen werden können. Für Großstückzahlen wird auch das Design-In der Kommunikationsmodule angeboten.
Neben der Reduzierung von Entwicklungskosten, -zeit und -risiko, hat eine FPGA-basierte Lösung weitere wesentliche Vorteile. Neben einer niedrigen Stromaufnahme und einem erweiterten Temperaturbereich sind dies die Möglichkeit zur Implementierung weiterer spezifischer Funktionen, Mechanismen und Schnittstellen im FPGA sowie die hohe Zukunftssicherheit von bestehenden Hardwarebaugruppen, da weitere, auch hardwarenahe Funktionen und Mechanismen, quasi per Softwareupdate hinzugefügt werden können.








